Wissenswertes - Klimaschutzprojekt

Kooperationsprojekt der Ortsgemeinden Fluterschen und Mehren.

Energetische Sanierung der örtlichen Straßenbeleuchtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative

 

 Klimaschutzprojekt

Klimaschutz steht heute im Mittelpunkt des Interesses einer vorsorgenden, auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichteten Umweltpolitik.

 

Rund ein Drittel der Straßenbeleuchtung in Deutschland ist 20 Jahre alt und älter. Nicht dem heutigen Stand entsprechende Technik verursacht unnötig hohe Energiekosten und ist sehr wartungsanfällig. Ineffiziente Quecksilberdampf- Hochdrucklampen und veraltete Leuchten sind noch häufig im Stadtbild zu finden. Das kostet Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger Geld und schadet dem Klima erheblich.

 

In Deutschland werden für die Beleuchtung von Straßen, Plätzen und Brücken jedes Jahr drei bis vier Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht; soviel wie rund eine Million Haushalte benötigen. Dies führt zu einem klimaschädlichen CO2-Ausstoß von über zwei Millionen Tonnen pro Jahr.

 

Die Ortsgemeinden Fluterschen und Mehren haben im Jahr 2012 in Zusammenarbeit mit der Fa. S & S Haustechnik, Neitersen, durch den Austausch sämtlicher Leuchtmittel aller Leuchtstellen der örtlichen Straßenbeleuchtungen, diese energetisch  saniert. Mit Hilfe von hocheffizienter LED- Beleuchtungs-, Steuer- und Regelungstechnik konnte eine Energieeinsparung von bis zu 70 Prozent erreicht werden, um so zur nachhaltigen Reduzierung von Treibhausgasemissionen beizutragen.

 

Die mengenmäßige Energieeinsparung nach der Umsetzung der geplanten Sanierungsmaßnahme beträgt bezüglich der jährlichen Stromeinsparung bis zu 21.400 kWh, sowie einer CO2 - Einsparung innerhalb der gesamten Laufzeit von bis zu 250 Tonnen für die Ortsgemeinde Mehren. Durch den Zusammenschluss beider Ortsgemeinden konnte zusätzlich bei der Ortsgemeinde Fluterschen noch ein Einsparpotential von bis zu 37.500 kWh erreicht werden, sowie eine weitere CO2 - Einsparung von bis zu 440 Tonnen.

 

Die umgesetzte Maßnahme war die erste dieser Art, bei der in der Verbandsgemeinde Altenkirchen in zwei Gemeinden die gesamte Straßenbeleuchtung energetisch saniert wurde und stellte für der Region ein Pilotprojekt dar. Sie wurde im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Wege einer Projektförderung als Anteilfinanzierung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich.

 

 

Gefördert vom:

 

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

 

aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 

Weitere Links:

 

BMU KlimaschutzinitiativePTJ Jülich