Frauenchor Mehren - Aktivitäten - 1 von 19

Frauenchor reist ins schöne Elsass

 

Reiseimpressionen von Ines, Christa und Siglinde

 

Lange hatten wir uns darauf gefreut, nun können wir von unserer Reise in den Elsass berichten. Wir zeigen Euch ein wunderschönes Fleckchen Erde, schöne Städte und fröhliche Gesichter unserer Mitreisenden. Wir alle sind noch ganz beeindruckt von den zurückliegenden Tagen und dem Erleben.

 

Freitag, 7.10.2016
Kurz nach 7 Uhr startete der Bus von Mehren in Richtung Straßbourg. An Bord eine bunt gemischte Reisegruppe bestehend aus aktiven und passiven Sängerinnen des Chores, Ehepartnern, Freunden und Bekannten, unserer Chorleiterin Irina und dem Busfahrer. Für Müdigkeit und Langeweile war keine Zeit, dafür sorgte unterwegs die gut gefüllte Kaffeebar unseres Busfahrers, der emsige Weinausschank unserer Ingrid und die Sangeslust der Frauen und Männer. Nach zwei kleinen Pausen erreichten wir gegen Mittag Straßbourg und wurden bereits von einem aus Funk und Fernsehen bekannten Journalisten a.D. Witthold Tomschak zu einer 2 stündigen Stadtführung erwartet.

 

Frauenchor reist ins schöne Elsass

 

Voller  Eindrücke und unschätzbarem Wissen aus der bewegten deutsch- französichen Vergangenheit des Elsass bis hin zur heutigen europäischen Gegenwart brachte uns unser Bus am späten Nachmittag in das Hotel, wo jeder den Tag nach freier Wahl ausklingen lassen konnte

 

Samstag, 8.10.2016
Nach einem Elsässer Frühstücksbuffet im Hotel fuhren wir zur Stadtbesichtigung nach Collmar. Eine nette Stadtführerin erwartete uns bereits, um uns eine liebevoll restaurierte imposante Fachwerkstadt mit verwundenen Gässchen und Sträßchen, vielen Touristen und verführerisch duftender Konditoreien, Gaststätten, Märkten Ständen…vorzustellen.

 

Frauenchor reist ins schöne Elsass

 

Tapfer ließen wir unsere Ohren 1,5 Stunden mit der Geschichte der Stadt füttern, um uns danach auch kulinarisch von den Collmarern verführen zu lassen. Bis zur Abreise nach Andlau füllten sich unsere Mägen und Taschen und leerten sich unserer Geldbeutel. Im Handgepäck hatten die aktiven Sängerinnen die traditionelle Chorkleidung für den abendlichen Auftritt, so dass wir uns langsam dem eigentlichem Höhepunkt dieser Reise näherten, dem verträumten Örtchen Andlau. Für ein kurzes Ansingen in der imposanten Kirche ST. Richard reichte unserer Zeit… Nachdem uns der Priester mit herzlichen Willkommensworten in deutsch begrüßt hatte, erleben Besucher gemeinsam mit dem Andlauer Kirchenchor einen französischen Gottesdienst, den unser Frauenchor mit einigen sakralen Liedvorträgen

untermalte.

 

Frauenchor reist ins schöne Elsass

 

Im Anschluß an den offiziellen Gottesdienst durften wir auf der Treppe zum Altarraum unser musikalisches Gastgeschenk übergeben, ein extra für die Chorreise einstudiertes französisches Lied und dem aus dem Elsass stammende Lied „Heißa Katreinerle“. Von diesem beeindruckenden Singerlebnis noch ganz beseelt ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen im Andlauer Gasthof „Boef rouge“ diesen wunderschönen Tag ausklingen. Einige unserer Sängerinnen waren noch so von unserem gelungenen Auftritt eingesungen, dass sich die ausgelassene Stimmung auf die gesamte Reisegruppe übertrug und bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen gefeiert und gesungen wurde

( Anmerkung des Vorstands:…so manch ein verborgenes Talent kam da zum Vorschein…um das Fortbestehen des Chores  machen wir uns seitdem keine Sorgen mehr…).

 

Sonntag,9.10.2016
Die Abreise war für 11 Uhr geplant, alle waren pünktlich und so konnte nach dem Hotelfrühstück und dem auschecken der Bus unsere Reisegruppe an unser nächstes Ziel, der traumhaft gelegenen Klosteranlage „St. Odile“ bringen.

 

Frauenchor reist ins schöne Elsass

 

Diese Pilgerstätte beherbergt neben alt ehrwürdigen Mauern, hübschen Mosaiken, interessanten  Ausstellungen, Orte für Ruhe und Stille auch das Geheimnis um die Quelle des Wassers, was Augenleiden lindern oder heilen solle… zwei unserer Reiseteilnehmerinnen ließen es sich nicht nehmen die Quelle aufzusuchen…sie war ein paar Kilometer von der Klosteranlage entfernt, und brachten das heilige Wasser mit zu uns. Andere erfreuten sich an den Gospelgesängen in der Kirche der Anlage und an dem tollen Ausblick über die Mauern der Klosteranlage hinweg in die Weite.

 

Für den Nachmittag erwartete uns eine Weinprobe in Barr bei der Familienwinzerei Lorentz Klipfel. Wir durften eine kleine Kostprobe von den außergewöhnlichen Weinsorten der Region genießen und das eine oder andere edle Tröpfchen wurde erstanden um es mit in den Westerwald zu nehmen ( falls es die Busreise überstand). Freundlicherweise erhielten wir eine kurzfristige Empfehlung zum Essen in dem benachbarten Örtchen Obernei und konnten uns noch einmal mit elsässischen Spezialitäten in der Gaststätte „odete Bles“ stärken. Bis zur Abreise um 18 Uhr genossen wir das Flair des Örtchens, bummelten durch die kleinen geöffneten Lädchen und kauften für die Lieben zu Hause das eine oder andere Mitbringsel ein. Müde aber voller einzigartiger Eindrücke verließen wir den Elsass in Richtung Westerwald. Unterwegs wurde noch gesungen und gelacht, die ein oder andere Weinflasche geleert. Natürlich ließen es sich die Busreisenden nicht nehmen, auf die Organisatoren der Reise laute Dankeslieder anzustimmen.so daß vor allem unserer Chorleiterin Irina, unserer 2. Vorsitzenden Christa , unserer Geschäftsführerin Siglinde und dem Busfahrer die Ohren klingelten….euch allen danken wir, für diese Reise hier. Wir danken Euch dafür, für dieses hier. Immer, immerzu!!!!

 

Ines Badermann

 

 


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