Feuerwehr - Bericht über Einsatz am 24.08.2004

 

19.03.2004

 

...mal, das war allen Kircheibern klar. Die Rede ist vom Einsturz des Hauses in der Hauptstraße 36 in Kircheib.

 

Hauseinsturz in KircheibKurz nach 19 Uhr hörte die unmittelbare Nachbarin ein ohrenbetäubendes Donnern und Krachen. Der Schreck fuhr ihr in die Glieder, hatte man doch in jüngster Zeit immer wieder von Katastrophen gehört.

 

Der Blick aus dem Fenster zeigte unmissverständlich auf was geschehen war. Der Dachstuhl des Wohngebäudes nebenan war ineinander gefallen. Gewundert, so Ortsbürgermeister Willi Meuler, hat das letztlich niemanden.

 

An dem Haus, es war nicht mehr bewohnt und diente nur noch als Lager, war seit Jahren nicht mehr gemacht worden, es verfiel zusehends. Die Seitenwände beulten stark aus, das Dach war undicht und schon merklich eingesackt.

 

Möglich dass der aufkommende Wind am Freitag der Auslöser des Zusammenbruchs war. Meuler informierte die Polizei und der Wehrführer des zuständigen Löschzuges Mehren Ralf Schwarzbach nahm die Sache in Augenschein.

 

Die Sache wurde beraten mit dem stellvertretenden Verbandsgemeindewehrleiter Gerd Müller und Hans-Walter Krämer von Ordnungsamt Altenkirchen beraten was zu unternehmen sei.

 

Aus Sicherheitsgründen alarmierte man den Löschzug Mehren und beorderte den RW 2 sowie den Gelenkmast des Löschzuges Altenkirchen nach Kircheib. Die Wehrmänner rissen noch am Giebel hängende Teile ab und sicherten in der Zeit von 21 bis 23 Uhr den freistehenden Fachwerkgiebel gegen Einsturz. Diese Maßnahmen wurden durchgeführt da man durch den aufkommenden Sturm weiteren Einsturz befürchtete, so Wehrführer Schwarzbach.

 

Der Eigentümer nahm am Samstag den Schaden zur Kenntnis und führte mit Helfern weitere Sicherungsmaßnahmen durch. Bei diesen Arbeiten stürzte der am Stallungsgebäude hängende Teil des Daches auch noch ein. Am Gebäude selber, so der Hauseigentümer, sei wohl jetzt wenig zu retten. Durch den Druck des eingestürzten Daches wurden die Holzdecken eingedrückt, die Innenmauern eingerissen und die Außenmauern nach außen gedrückt. Man werde das Gebäude langsam abtragen um an die Einrichtungsgegenstände zu kommen. Eine Gefahr für die benachbarten Gebäude und Grundstücke sehe er nicht. – wwa

Fotos: Wachow

 


 

 

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